Keimel Hut & Mode hautnah in Weiden in der Oberpfalz
Petra Dumlers Geschäft Keimel Hut & Mode hautnah ist nach unseren bisherigen Recherchen das wohl älteste Textilgeschäft Deutschlands. Es liegt im schönen Städtchen Weiden in Oberpfalz (Bayern), 100 Kilometer östlich von Nürnberg und 35 Kilometer westlich der Tschechischen Republik. Im Jahr 2000 feierte man den 400sten Geburtstag, womit sich zum heutigen Zeitpunkt ein Alter von 408 Jahren errechnet. Und: Das Geschäft ist, laut Aussage von Petra Dumler, seit 1600 in Familienbesitz. Die heutige Inhaberin Dumler übernahm schon als junge Frau das alteingesessene Geschäft von ihrer Mutter. - Unsere hohe Anerkennung für diese Leistung!
Vor 357 Jahren wurde die Gerberei Fischer/Gernsbach erstmals urkundlich erwähnt. 1650 heiratete Gerber Daniel Fischer aus Zwickau die Tochter des Roth-Gerbers Volz und stieg ein in das Geschäft des Schwiegervaters in der Waldbachstraße in Gernsbach. Von Generation zu Generation übernahmen männliche Erben den Handwerksbetrieb, der 1915, als Franz Fischer zum Militärdienst eingezogen wurde, um den Handel mit Lederprodukten ausgebaut wurde. „Wir sind mit zwei Sport- und zwei Lederwarengeschäften eine Institution in Gaggenau und Gernsbach. Ich würde gerne die Fortführung dieser Geschäfte unter Führung meines Enkels erleben“, sagt uns der 82jährige Senior-Chef, der noch heute täglich im Geschäft ist. ‘mi’ zieht den Hut vor 358 Jahren Familientradition und wünscht Erfolg für die Zukunft.
Das Traditionsgeschäft ist heutzutage gewissermaßen eine Institution in Lübeck. Mit fast 250 Jahren zählt Torkuhl zu den ältesten, noch von der Familie geführten, Fachgeschäften Deutschlands. Die Entwicklung der Firma, 1761 als Leinenhandlung gegründet, zeigt Weltgeschichte und Lübecker Historie, wirtschaftlich stürmische Zeiten, Erfolge und Mißerfolge. Inhaber J. Torkuhl ist stolz auf sein Rezept mit einem tiefen Sortiment und kompetenter Fachberatung: „Wir nehmen uns Zeit für unsere Kunden und verwöhnen sie. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda erreichen wir immer wieder neue Kunden, die uns vor allem wegen Service und Beratung aufsuchen. Außerdem werden wir aufgrund unserer Dessous-Auswahl in großen Cups und Größen geschätzt.“ - Fünf von ‘mi‘ symbolisch verliehene Perlen sind dem Traditions-Unternehmen sicher.
Bekleidungshaus Schirott in Weil der Stadt Am und um den Marktplatz von Weil der Stadt ballt sich die ´Kompetenz vor Ort´, denn neben den 1a-Fachhändlern Uhren-Schmuck Widmaier, Widmaier Optik und dem ´Deutschen Traditionsgeschäft´ Modehaus Speidel finden wir auch das Bekleidungshaus von Jürgen Schirott und seiner Frau Gabriele. Das Bekleidungshaus Schirott wurde im Jahr 1768 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten deutschen Modegeschäften, was bereits in Artikeln u.a. in der ´Stuttgarter Zeitung´ erwähnt wurde. Als schönste Erfahrung in all den Jahren führt Jürgen Schirott, der auch Vorsitzender des Gewerbevereins ist, an: „Familien als Kunden zu haben, bei denen drei Generationen zugleich einkaufen. Wir freuen uns auch, immer den gleichen Platz am Rathaus halten zu können“. Für die Zukunft plant der dreifache Familienvater, „stets für Stamm- und Neukunden interessant zu sein und uns als verläßlichen Partner zu profilieren“. ´mi´ sagt ´Herzlichen Glückwunsch´ und vergibt fünf symbolische Perlen an einen echten Familienbetrieb.
Über 230 Jahre lang gibt es bereits das Textilhaus Hallauer/Sankt Wendel. Alles begann mit dem ersten Namensträger Hans Gerhard Hallauer, der, aus der Schweiz kommend, gegen 1690 in Sankt Wendel den Beruf des Tuchmacher und Wollwebers ausübte und dieser Zunft angehörte. Eine der wichtigsten Fragen, die ‘markt intern‘ immer stellt, ist diese: Worauf beruht Ihr Geschäftserfolg? Ohne Überlegung antwortet das heutige Inhaber-Ehepaar so: „Beratung und nochmals Beratung. Auch durch unser gut geschultes Personal. Vor allem ehrliche Beratung. Denn Sie wissen ja: 60% der Frauen tragen die falsche Größe. Dazu kommt Sortimentskontrolle durch EDV mit Stammartikelpflege, ein ausgewogenes Sortiment mit gutem Mix der verschiedenen Marken und deren Zielgruppen, aber ganz besonders Freundlichkeit.“